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Montag, 21. Februar 2011Die mangelnde Versteifungsfähigkeit des Penis, bzw. die ungenügende Dauer der Versteifung, wird als Erektionsstörung (Erektile Dysfunktion, ED) bezeichnet. In Deutschland leiden schätzungsweise drei bis vier Millionen Männer an Impotenz. Eine über mehrere Monate andauernde Erektionsstörung, die einen partnerschaftlichen Verkehr unmöglich macht, ist eine Krankheit und kann als isolierte Erkrankung oder als Folge einer anderen Gesundheitsstörung, z.B. eines Diabetes mellitus, Bluthochdrucks oder als Alterserscheinung auftreten. Bei Verdacht auf einen Gefäßschaden gibt der schmerzfreie Schwellkörper-Injektionstest weiteren Aufschluss.
Durch eine ebenfalls schmerzlose Ultraschall-Untersuchung (Penisdopplersonographie) kann der Arzt Aussagen zum Blutein- und -ausstrom und zur Beschaffenheit der Blutgefäße machen. Die Kontrastmitteldarstellung der Schwellkörper (Cavernosographie und -manometrie) ist schmerzhaft und nicht ungefährlich. Sie sollte deshalb nur in besonderen Fällen angewendet werden.
Eine Erektionsstörung kann Folge einer bislang unentdeckten, schwerwiegenden Erkrankung sein, daher sollte vor einer Behandlung unbedingt immer eine ärztliche Untersuchung erfolgen.
Zur Behandlung einer Erektionsstörung stehen heute sehr viele moderne Alternativen zur Verfügung. Welche davon für den einzelnen Patienten in Frage kommt, muss individuell entschieden werden. Verhaltens- und Gesprächstherapie, Sexualberatung und -aufklärung sind zu empfehlen. Selbst wenn rein organische Gründe vorliegen, leiden viele Männer an Ängsten, Veränderungen in der Partnerschaft und ihrem psychosozialen Umfeld.
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