Mittwoch, 23. Februar 2011
n der Tat bestehen zu dem Thema Bluthochdruck (Hypertonie) und Impotenz nicht nur große Unsicherheiten, sondern auch ein enormer Aufklärungsbedarf. Denn eine unbehandelte Hypertonie kann nicht nur zu Arteriosklerose, Schlaganfall und Herzerkrankungen führen, sondern auch zu Impotenz. "Die Wahrscheinlichkeit dagegen, aufgrund der Einnahme von modernen Bluthochdruckmedikamenten an einer medikamentös bedingten erektilen Dysfunktion (Impotenz) zu leiden, ist eher gering", erklärt Prof. Michael Stimpel, Hypertonie-Experte und Chefarzt der DKNP.
"Zur Behandlung der Hypertonie stehen verschieden wirksame Medikamentengruppen zur Verfügung, die je nach Alter, weiteren Erkrankungen, Verträglichkeit sowie Geschlecht erfolgreich angewendet werden." Daher appelliert Stimpel an alle Betroffenen: "MANN sollte seinen hohen Bluthochdruck auf jeden Fall behandeln lassen." Dies schütze eher vor einer Impotenz als das es sie fördere. In Deutschland gibt es heute rund 15 Millionen Männer, die an Hypertonie erkrankt sind.
Montag, 21. Februar 2011
Die mangelnde Versteifungsfähigkeit des Penis, bzw. die ungenügende Dauer der Versteifung, wird als Erektionsstörung (Erektile Dysfunktion, ED) bezeichnet. In Deutschland leiden schätzungsweise drei bis vier Millionen Männer an Impotenz. Eine über mehrere Monate andauernde Erektionsstörung, die einen partnerschaftlichen Verkehr unmöglich macht, ist eine Krankheit und kann als isolierte Erkrankung oder als Folge einer anderen Gesundheitsstörung, z.B. eines Diabetes mellitus, Bluthochdrucks oder als Alterserscheinung auftreten. Bei Verdacht auf einen Gefäßschaden gibt der schmerzfreie Schwellkörper-Injektionstest weiteren Aufschluss.
Durch eine ebenfalls schmerzlose Ultraschall-Untersuchung (Penisdopplersonographie) kann der Arzt Aussagen zum Blutein- und -ausstrom und zur Beschaffenheit der Blutgefäße machen. Die Kontrastmitteldarstellung der Schwellkörper (Cavernosographie und -manometrie) ist schmerzhaft und nicht ungefährlich. Sie sollte deshalb nur in besonderen Fällen angewendet werden.
Eine Erektionsstörung kann Folge einer bislang unentdeckten, schwerwiegenden Erkrankung sein, daher sollte vor einer Behandlung unbedingt immer eine ärztliche Untersuchung erfolgen.
Zur Behandlung einer Erektionsstörung stehen heute sehr viele moderne Alternativen zur Verfügung. Welche davon für den einzelnen Patienten in Frage kommt, muss individuell entschieden werden. Verhaltens- und Gesprächstherapie, Sexualberatung und -aufklärung sind zu empfehlen. Selbst wenn rein organische Gründe vorliegen, leiden viele Männer an Ängsten, Veränderungen in der Partnerschaft und ihrem psychosozialen Umfeld.
Sonntag, 20. Februar 2011
Ein Schwellkörper besteht aus einem Geflecht von Muskel- und Nervenfasern. Zwei paarig angelegte Schwellkörper machen den Hauptteil des männlichen Gliedes aus. Diese Strukturen umschließen zahlreiche Hohlräume, die sogenannten Sinusoide, die sich während der Erektion mit Blut füllen. Zwischen der Hülle und den Schwellkörpern verläuft ein oberflächliches Gefäß- und Nervenbündel. Die beiden Schwellkörper sind von einer durchlässigen Scheidewand und einer festen Kapsel umgeben. Unter den Schwellkörpern befindet sich die Harnröhre, umgeben vom Harnröhrenschwellkörper. Dieser sorgt dafür, dass die Harnröhre während der Erektion offen bleibt.
Samstag, 19. Februar 2011
Depression, Verlust der Selbstachtung, ein geringeres Selbstwertgefühl, Angst und mentaler Stress sind die häufigsten Folgen von Erektionsstörungen. Auch Beziehungen zu Sexualpartnern, Familienmitgliedern, Kollegen und Mitarbeitern werden durch die Krankheit zum Teil erheblich belastet. Neue Beziehungen werden - wenn überhaupt - nur unter großen Vorbehalten eingegangen.
Freitag, 18. Februar 2011
Warum ist Impotenz so ein Tabu, wo doch so viele Männer unter den selben Beschwerden leiden? Warum kostet es so viel Überwindung sich aufzuraffen und zum Arzt zu gehen, damit dieser abklären kann, was dahinter steckt?
Wir leben in einer Leistungsgesellschaft. Nicht nur der Beruf wird herangezogen, um zu beurteilen, wer erfolgreich ist, sondern auch die Freizeitgestaltung. "Manneskraft" definiert sich für viele über das "Wie oft". Den abgetretenen Spruch von "Qualität über Quantität" will keiner hören, wenn's nur noch jedes zweite oder dritte Mal klappt. Probleme oder gar Unvermögen mit der eigenen Sexualität bringen einen Verlust des Selbstwertgefühls mit sich. Studien haben ergeben, dass ein deutlicher Zusammenhang zwischen Krankheit und Lebensqualität besteht, wobei Erektionsstörungen einen deutlich negativen Einfluss auf die Lebensqualität haben.
Schwere Krankheiten – wie Krebs, schwere Nieren- oder Leberleiden – können immer auch die Potenz mit beeinträchtigen.
Körperliche und die seelische Auslöser können sich bei einer erektilen Dysfunktion vermischen. Leiden Männer unter körperlich bedingten Potenzproblemen, entstehen daraus leicht zusätzliche psychische Probleme. Rein psychisch bedingte Ursachen sind vor allem bei jüngeren Männern anzutreffen. Neben Konflikten in der Partnerschaft, Stress, Problemen oder Angsterkrankungen sind Depressionen sehr oft mit einer erektiler Dysfunktion verbunden.
Wichtig zu wissen: Zahlreiche Medikamente können als Nebenwirkung Potenzstörungen verursachen, darunter Betablocker gegen zu hohen Blutdruck, entwässernde Medikamente, Lipidsenker oder Arzneien gegen Depressionen. Wenn sich im Beipackzettel ein entsprechender Hinweis findet, und der Verdacht besteht, die Arznei könnte ein Auslöser der erektilen Dysfunktion sein, sollten Patienten mit ihrem Arzt Rücksprache halten. Eventuell kann er ein anderes Präparat verschreiben. V
Donnerstag, 17. Februar 2011
Erektionsstörungen sind eine häufige und ernstzunehmende Krankheit. Oftmals ist die erektile Dysfunktion eine Folge von gesundheitlichen Problemen oder Verletzungen. Erektionsstörungen nehmen mit dem Alter zu.
Bis vor wenigen Jahren wurde eine Behandlung einer erektilen Dysfunktion kaum in Anspruch genommen. Das hat sich seit der Einführung von Sidenafil (Viagra) geändert. Wann aber spricht man überhaupt von einer erektilen Dysfunktion?
Definition:
Unter Impotenz oder erektiler Dysfunktion versteht man die für den Geschlechtsverkehr unzureichende Versteifung des Penis bei sexueller Stimulation. Daraus resultiert das Unvermögen, den Beischlaf befriedigend auszuführen. Das Ausmaß der Störung ist unterschiedlich, bei einer vollständigen Erektionsstörung ist kein Geschlechtsverkehr mehr möglich.
Früher wurde diese Störung als Impotenz bezeichnet, ein Begriff, von dem man heute abweicht, da er häufig abwertend gebraucht und mit "mangelnder Männlichkeit" gleichgesetzt wird. Sie finden den Begriff trotzdem auf Wecarelife - nicht abwertend gebraucht sondern aus dem einfachen Grund, weil viele User mit dem Begriff "Impotenz" weit mehr anfangen können als mit "erektiler Dysfunktion".
Die organischen Grundlagen sind vielfältig. 40 Prozent aller Männer unter 50 Jahren leiden aufgrund von Arteriosklerose (Arterienverkalkung) unter Erektionsstörungen. Auch die Hälfte aller Diabetiker wird von Problemen mit der Standhaftigkeit geplagt.
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